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| 22.04.2010 (Theresa Fischer) |
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„Hände hoch“ beim bundesweiten Jungzüchterlehrgang
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Auf der Reitsportanlage Dierstorf der Familie Ilonka ...

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Auf der Reitsportanlage Dierstorf der Familie Ilonka Danowski und Frank Martens-Bruns fand vom 9.-11.April das erste bundesweite Training des Jahres statt. Dazu fanden sich 23 Jungzüchter aus den Zuchtbezirken Schleswig-Holstein, Niedersachsen-Hannover, Westfalen, Hessen und den Neuen Bundesländern am Freitag Nachmittag ein. Nach einem kurzen Kennenlernen fuhren wir gemeinsam zum monatlich stattfindenden Trakehner Stammtisch des Kreises. Dort lauschten wir gespannt dem Vortrag zur Verbesserung der Pferdevermarktung von Alexa Bendfeldt und der Buchvorstellung „Trakehner Pferde fürs Leben“ von Imke Eppers. Zu später Stunde traten wir die Reise zu unserer Jugendherberge an.
Am nächsten Morgen trafen wir uns um 9 Uhr zum Lauftraining mit Olaf Hagemann. In einer intensiven, sehr lehrreichen aber auch humorvollen Trainingseinheit brachte er uns nah, auf welche Details beim Vorführen aus Richtersicht besonders Wert gelegt wird. Schnell wurde klar, dass viele der größtenteils noch unerfahrenen Teilnehmer eine unruhige, tiefe Zügelhand hatten. Daher war jeder zweiten Satz vom Trainer mit den Worten „Hände hoch“ geprägt und so gab es zur Vertiefung eine extra Laufrunde. Dabei mussten alle Jungzüchter die Dreiecksbahn ohne Pferd aber mit „korrekter“ Handführung absolvieren, was zu vielen lustigen Bildern führte, aber seinen Zweck erfüllte.
Nach so viel sportlicher Betätigung fielen wir über Würstchen und hausgemachten Kartoffelsalat her.
Im Nachmittag fand ein intensives Beurteilungstraining mit Jürgen Hanke statt. Dazu wurden sehr verschiedene Pferde vorgestellt um den jungen Teilnehmern den Einstieg zu erleichtern. Herr Hanke erläuterte anfangs grundlegende Dinge zur Beurteilung, bevor die Gruppe das Wort erhielt. Es folgten rege Diskussionen, in denen die Pferde besprochen wurden. Dabei war es für alle Beteiligten nicht immer ganz einfach ihre Noten zu verteidigen.
Dann folgte das Abendessen. Zur Freude der Jugendlichen gab es Pizza. Anschließend fuhr die Jungzüchterkolonne Richtung Jugendherberge, wo wir müde ins Bett fielen.
Am Sonntagmorgen wies uns Gisela Gunia in das Beurteilen des Freispringens ein. Hierzu bekamen wir ebenfalls Pferde mit unterschiedlichen Stärken und Schwächen zu sehen um unseren Blick zu schulen. Neben der eigentlichen Beurteilung gab Frau Gunia auch hilfreiche Tipps zum Aufbau der Sprungreihe und zum Handling nervöser Pferde. Bei der Besprechung der Pferde waren sich die „Richter“ und die Jugendlichen zum großen Teil einig.
Beim Mittagessen erfolgte die Abschlussbesprechung. Einige organisatorische Dinge folgten, bevor die vielen Jugendlichen sich wieder in alle Richtungen verstreuten.
Wir bedanken uns hiermit recht herzlich bei den Gastgebern Ilonka Danowski und Frank Martens-Bruns, sowie den teilnehmenden Referenten und den Organisatoren.
Die Trakehner Jungzüchter
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| 10.01.2010 (Theresa Fischer) |
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Planung der Jugendarbeit 2010
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Liebe Jungzüchter,
nachstehend findet ihr die Termine, ...
Liebe Jungzüchter,
nachstehend findet ihr die Termine, die für das Jahr 2010 bereits feststehen oder in Planung sind.
April:
9.-11.4. Jungzüchterlehrgang auf der Anlage von Ilonka Danowski in Dierstorf (Zeitplan siehe nächste Seite)
Mai:
14.-16.5. Trakehner Bundesjungzüchterwettbewerb im Landgestüt Moritzburg (NBL-Sachsen)
Juni:
11. – 13.6. Deutschen Meisterschaften der Jungzüchter im Haupt- und Landgestüt Marbach (Baden-Württemberg)
Vorher: Trainings- und Jungzüchterreise durch den Zuchtbezirk
(in Planung)
Juli:
23. – 25.7. Trakehner Bundesturnier in Hannover
wahrscheinlich Ausweitung der Wettbewerbe auf Klasse E und A sowie Jugendcamp sind geplant
Oktober:
letztes Oktoberwochenende Trakehner Hengstmarkt in Neumünster
Helfereinsatz und Standbetreuung geplant
Fragen und Anmeldung unter:
Andrea Fischer-Brügge (0173/5430115) oder
Theresa Fischer (0151/53366279; fischer-dobritz@t-online.de)
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| 07.09.2009 (Theresa Fischer) |
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Irland - ein Reisebericht
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Nach zwei ereignisreichen Wettbewerbstagen in Piltown ...

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Nach zwei ereignisreichen Wettbewerbstagen in Piltown erwartete uns Jungzüchter eine Reise über die grüne Insel, organisiert durch das Europäische Bildungs- und Begegnungszentrum Irland und den deutschen Pferdezuchtverbänden unter der Leitung von Hendrik Fiegel.
Mit Sack und Pack und ein wenig Katerstimmung von der Siegerparty warteten wir am Sonntag früh gespannt auf die Reisebusse. Doch die irische Mentalität holte uns ein und so warteten wir geschlagene zwei Stunden bis endlich drei riesige Busse auf das Gelände fuhren. Schweren Herzens verabschiedeten wir uns von der traumhaften Kulisse des Kildalton Colleges und steuerten Tipperary, unser erstes Ziel, an. Dort hatten wir die Gelegenheit die irischen Vollblüter hautnah auf der Rennbahn zu erleben. Nicht wenige Jungzüchter versuchten ihr Glück am Wettschalter.
Später im Nachmittag fuhren wir weiter nach Blarney ins Golf Resort. Dort erwartete uns Jungzüchter zu aller Freude sehr luxuriös eingerichtete Zimmer, ein Schwimmbad und ein zauberhaftes 3-Gänge Menü. Der Abend wurde genutzt um die Gegend zu erkunden und über den Golfplatz zu streifen. Einige Jungzüchter hatten zufälligerweise das Glück Golfunterricht von einem irischen Springreiter zu erhalten. Die meisten Jugendlichen gingen zeitig schlafen und genossen die erste Nacht ohne ihre Luftmatratze. Am nächsten Morgen hieß es früh aufstehen, denn bereits um acht Uhr standen die Reisebusse für die Gestütsbesichtigungen bereit. Dem vollen Einsatz von Herrn Holl sei es Dank, dass wir Trakehner die beste Tagestour bekommen haben. Unser erstes Ziel war Gilltown Stud, das irische Gestüt von Aga Khan. Dort erwarteten uns nicht nur die zwei Spitzenhengste Azamour xx und Dalakhani xx sondern auch ein traumhaftes Ambiente mit riesigen Weiden und Parkanlagen. In einer 45-minütigen Führung über das Gelände wurden allerhand Fragen gestellt, deren Antworten uns manchmal verblüfften. Da es teilweise Kommunikationsschwierigkeiten gab sprang Inka Lührs kurz entschlossen als Dolmetscherin ein und übersetzte fleißig und gekonnt. Nach einer kleinen Mittagspause besuchten wir das Kildangan Stud vom Scheich Mohammed, was für die meisten sicherlich das Highlight dieser Reise war. Eine ganz besondere Ehre war es, dass sich die Mitarbeiter des Gestütes viel Zeit nahmen und versuchten uns so viel wie möglich von dem riesigen Gelände zu zeigen. In einer ausgiebigen Führung bestaunten wir nicht nur die großen, komfortablen Ställe, endlos weite Koppeln, eine computergestützte Abfohlstation, sondern konnten auch einen Blick auf das Privatschloss des Scheichs mit den Hubschrauberlandeplätzen werfen und zahllose kleine Dinge, die uns in Staunen versetzten. Zudem wurden uns alle Hengste einzeln und ausgiebig an der Hand vorgestellt. Darunter Cape Cross xx (Decktaxe 35.000€) und Raven’s Pass (Decktaxe 40.000€), der die Classics gewann und den Santa Anita Bahnrekord brach. Mit mehreren Hochglanzprospekten ausgestattet und noch immer staunend verarbeiteten wir unsere Eindrücke auf der Busfahrt zurück nach Dublin. Ziel war das Kinlay House Hostel, in dem wir schon unsere erste Nacht in Dublin verbrachten. Da es erst früh am Nachmittag war nutzten wir die Gelegenheit eine kleine Sightseeing Tour zu unternehmen. Dabei entpuppte sich Inka als wahres Stadtführertalent. Mit einem Stadtplan bewaffnet führte sie uns an ehrwürdigen Gebäuden, Kirchen, Denkmälern und Gärten vorbei. Der letzte Abend wurde in Feierlaune in zahlreichen Bars und Kneipen im Tempelbarviertel verbracht. Am Dienstag hieß es dann Abschied nehmen. Wehmütig blickten wir zurück auf die schöne Zeit und die vielen Erlebnisse. Vom irischen Regen begleitet fuhren wir zum Flughafen und flogen aus, in alle Richtungen Deutschlands.
Vielen Dank an die Organisatoren der Reise, den Sponsoren und allen die dieses Abenteuer unterstützt haben.
Es war einfach großartig.
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| 13.08.2009 (Theresa Fischer) |
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Bundesturnier Hannover 2009
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Beim Bundesturnier in Hannover waren die Jugendlichen ...
Beim Bundesturnier in Hannover waren die Jugendlichen gleich doppelt gefragt. Zum einen als fleißige Helfer für viele kleine Aufgaben im Rahmen des Turniers und zum anderen als Teilnehmer an 4 ausgeschriebenen Prüfungen der Klasse E. Die Teilnehmerzahl war gegenüber den Vorjahren, vor allem in den Prüfungen leider deutlich geringer, was sicherlich daran lag, dass in diesem Jahr schon viele Jungzüchteraktivitäten stattfanden und viele Jugendliche höhere Leistungsklassen errangen und somit für dieses Event nicht mehr startberechtigt waren. Trotzdem gelang es dem Veranstalter Jugendliche aus den vier Zuchtbezirken Schleswig-Holstein, Westfalen, Niedersachsen und den neuen Bundesländern für die vier Veranstaltungstage zu gewinnen. Übernachtet wurde in mitgebrachten Zelten, was allen sehr viel Spaß bereitete.
Der kombinierte Wettbewerb der Klasse E wurde in vier Teilprüfungen entschieden. Den Dressurwettbewerb gewann mit einer Wertnote von 7,5 Ronja Lichatz auf Alaska Lady. Es platzierten sich Katharina Wessel auf Herbstzauber (2. Platz, WN 6,7), Ricarda Hauer auf Kurator (3. Platz, WN 6,6), Jovanca Marie Kessler auf Schwalbenblüte (4. Platz, WN 6,5) und Jacqueline Kühne auf Krokant de´ Summer (5. Platz, WN 6,4). Das Stlispringen konnte mit einer Wertnote von 7,5 Philip Koch mit Mai Lady für sich entscheiden. Platz 2 ging wiederum an Katharina Wessel auf Herbstzauber (WN 7,0). Dritter wurde Ansgar Bartels auf Elmsfeuer (WN 6,9), vierte Ronja Lichatz auf Alaska Lady (WN 6,8), fünfte Jacqueline Kühne auf Krokant de´ Summer (WN 6,7) und sechste Sophia Seiferth mit First Greifenstein (WN 6,5). Den Wettbewerb "Umgang mit dem Pferd" gewann Ronja Lichatz mit Alaska Lady (WN 9,0) vor Jacqueline Kühne mit Krokant de´ Summer (WN 8,3), Swantje Arzt mit Undinenhofs Vailance (WN 8,2), Katharina Wessel mit Herbstzauber (WN 8,0) und Philip Koch mit Mai Lady (WN 8,0). In der Theorie konnte sich Katharina Wessel mit einer Wertnote von 9,0 durchsetzten. Christin Langemann erreichte den 2. Platz (WN 8,75). Gemeinsam auf dem 3. Platz standen Jacqueline Kühne und Sophie Böcker (WN 8,5).
In der Gesamtwertung bedeutete das den 1. Platz für Katharina Wessel und Herbstzauber. Zweite wurde Ronja Lichatz auf Alaska Lady, dritte Jacqueline Kühne auf Krokant de´ Summer, vierte Sophie Böcker und Odin, fünfter Philip Koch und Mai Lady, sechste Jovanca Marie Kessler auf Schwalbenblüte, siebente Lara Niemeyer auf Download Duck und achte Ricarda Hauer und Kurator.
Zum ersten Mal gab es auch eine Mannschaftswertung. Diese gewann das Team aus Westfalen mit Katharina Wessel, Sophie Böcker und Inken Woldt.
Den zweiten Platz belegte das Team aus Niedersachsen/Hannover mit Lara Niemeyer, Ricarda Hauer und Jil Jale Ritter.
Wir gratulieren allen Siegern und Platzierten, bedanken uns herzlich bei allen Helfern und freuen uns auf das Bundesturnier 2010.
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